Medien

Bauen mit Engagement

Im Modernisierungs-Magazin (Ausgabe 7-8/2017) ist in der Reihe Architekten im Fokus das Büro der Blumers Architekten vorgestellt worden.
Lesen Sie den Bericht inklusive Interview mit Sven Blumers hier:

 

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Rüstung in Gropiusstadt gefallen

Neue Fassade nach Sanierung beeindruckt von allen Seiten

Blumers Architekten sind von der Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH mit der vollumfänglichen Sanierung von sechs Hochhäusern in Berlin-Gropiusstadt beauftragt worden.

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Diese begann im Sommer 2016 im Stieglitzweg 6 mit einer Strangsanierung aller Bäder der 98 Wohneinheiten des 14stöckigen Hochhauses. Es folgte die energetische Sanierung der gesamten Gebäudehülle. An Fassade und Dach wurde die Dämmung erneuert, sämtliche Fenster wurden durch neue aus Kunststoff ersetzt.

Das Highlight ist die vorgehängte hinterlüftete Alucobond-Fassade mit Lichtinstallation. An Ost- und Westseite fällt die Lackierung mit 3D-Effekt ins Auge, Nord- und Südseite erhielten ein ebenfalls beeindruckendes grafisches Muster.

Für einen perfekten Abschluss werden ab Sommer 2017 die Hauseingänge und Etagenflure ebenfalls saniert. Das Designkonzept für den Innenbereich sieht neben einem frischen Anstrich den Austausch des Bodenbelags sowie die Erneuerung der Beleuchtung vor.

Die Sanierung fünf weiterer Hochhäuser in der Nachbarschaft, inklusive Anbau von Balkonen, ist ab 2018 geplant.

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Neu-Schönefeld in Brandenburg

Erster Spatenstich für die Theodor-Fontane-Höfe

Bei Bilderbuchwetter lud die DIE AG zum symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der Theodor-Fontane-Höfe in Brandenburg bei Berlin.

Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, und Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident von Brandenburg, waren anwesend und sprachen Grußworte.

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In kurzer Entfernung zum Flughafen Berlin-Schönefeld, dem künftigen Flughafen Berlin Brandenburg (BER), entstehen bis Herbst 2019 drei Wohnhöfe mit 334 Mietwohnungen und Tiefgarage. Die Gesamtwohnfläche der 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen beträgt 22.400 m².

Dem Planungsziel entsprechend wurde höchster Wert auf eine energieeffiziente und kostengünstige Bauweise gelegt.

Die städtebauliche Figur der drei Höfe mit jeweils vier Gebäuden ist identisch – es variieren jedoch die Fassadengestaltung und die Außenanlagen, um jedem Hof seine eigene Identität zu verleihen. Bei der Fassade kommen die Materialien Putz und Faserzementplatten mit unterschiedlicher Farbgebung zum Einsatz. Die Höfe zur gemeinschaftlichen Nutzung sind je einem dieser drei Themen untergeordnet: Für Hof A wurde eine Landschaft aus Rasenhügeln modelliert, in Hof B wird das Element Wasser das vorherrschende Thema sein und in Hof C ist eine hohe Gräser- und Staudenbepflanzung mit dazwischenliegenden Aufenthaltsbereichen geplant. Zwischen den Höfen befinden sich Spielstraßen sowie Fußwege.

Sven Blumers, Blumers Architekten: „ Für die Theodor-Fontane-Höfe entwickelten wir moderne Wohnraumlösungen mit flächenoptimierten Grundrissen, die den zukünftigen Mietern eine angenehme Wohnqualität bietet.“

Martin Rasch, Vorstand der DIE AG: „Unsere Produkte sind preiswerte Wohnungsneubauten. Blumers Architekten konzipierten für uns qualitativ hochwertige und ökologisch nachhaltige Wohnungen, die für die breite Bevölkerung bezahlbar sind.“

Thomas Mohr, Vorstand der DIE AG: „Mit den Theodor-Fontane-Höfen setzen wir konsequent unsere Strategie um, auf der Grundlage effizienter und leistungsfähiger Raumkonzepte nachhaltige Immobilien zu entwickeln. Für Neu-Schönefeld heißt dies, der wachsenden Nachfrage nach Mietwohnungen in der Boomregion um den Hauptstadtflughafen ein attraktives Angebot zu bieten.“

Das Team der Blumers Architekten war bei diesem Projekt für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung zuständig und übernimmt während der Ausführung die künstlerische Oberleitung.

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1. Platz im Ideenwettbewerb

Barrierefreies Wohnen für die Solidarität eG

Den 2. BA des aktuellen Bebauungskonzepts in Berlin-Lichtenberg wird Blumers Architekten für die Wohnungsbaugenossenschaft Solidarität eG realisieren.
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Im ersten Bauabschnitt wird im nördlichen Bereich des Grundstücks (Massower Straße 22-24a) bereits ein Wohngebäude mit insgesamt 55 Wohnungen realisiert. Diese werden im Mai 2017 bezugsfertig sein.

Gegenstand des Ideenwettbewerbs war die Erarbeitung eines Bebauungskonzepts für eine Wohnanlage auf dem Grundstück Massower Straße/Kurze Straße in Friedrichsfelde mit dem Ziel, das Angebot an barrierefreien Wohnungen für alle Generationen zu erweitern.

Der Entwurf von Blumers Architekten sieht für den zweiten Bauabschnitt ein fünfgeschossiges Gebäude mit 60 allesamt stufenfrei erreichbaren Wohnungen vor, den Vorgaben entsprechend mehrheitlich als Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen konzipiert. Gleichzeitig wurde bei der Grundrissplanung der Wunsch des Bauherrn nach variabler Wohnungsgrößengestaltung bzw. aufwandsminimierter Umwandlung berücksichtigt. Die L-Form des geplanten Gebäudes sorgt für eine Süd- bzw. Westausrichtung der Wohnungen, die alle mit einem Balkon oder einer Terrasse versehen sind. Im barrierefrei gestalteten, grünen Innenhof ist ein kleines Gemeinschaftshaus für die Bewohner vorgesehen. Für das Untergeschoss wurden verschiedene Varianten ausgearbeitet zur Unterbringung von Mieterkellern, technischen Räumen und einer Tiefgarage, welche in ihrer Größe variiert.

Das energetische Konzept entspricht den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Der Bau und die nachhaltige Bewirtschaftung des Gebäudes sind sowohl für den Bauherrn als auch für die späteren Nutzer kostenminimierend zu planen. Das qualitative Niveau für nachhaltiges Bauen ist nachzuweisen.

Für die Fassadengestaltung stellt Blumers Architekten der Solidarität eG die folgenden drei Varianten in den Materialien Klinker, Putz und Platten zur Auswahl:

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Blumers Architekten gewinnt Wettbewerb

Wohnungsbau für „Freie Scholle“ zu Berlin eG

Eine der ältesten und traditionsreichsten Wohnungsbaugenossenschaften Berlins plant mit Blumers Architekten ihren Bestand um ca. 50 Wohnungen in dreigeschossigen Neubauten zu erweitern.
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Das ca. 7.600 m² große Baugrundstück liegt am Waidmannsluster Damm 81/83 (Berlin-Waidmannslust) in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gründungssiedlung der „Freien Scholle“ und nahe dem Grüngürtel „Tegeler Fließ“.
Im Rahmen eines nichtoffenen Wettbewerbs wurden drei Architekturbüros eingeladen. Ziel ist es, vorzugsweise familiengerechte Mietwohnungen in Kombination mit altersgerechten, weitestgehend barrierearmen Genossenschaftswohnungen zu angemessenen Mieten zu realisieren.
Der Entwurf von Blumers Architekten sieht ein Gebäudeensemble mit 62 Wohnungen vor. Dem vorgegebenen Wohnungsschlüssel entsprechend sind zu je einem Drittel barrierefreie Ein- bis Zweizimmer-Wohnungen im Erdgeschoss sowie Drei- und Vierzimmer-Wohnungen geplant. Um den Mitgliedern der Baugenossenschaft preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen zu können, wird beabsichtigt Fördermittel des Landes Berlins nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen 2015 in Anspruch zu nehmen. In den jeweiligen Untergeschossen sind Mieterkeller sowie Räume zur haustechnischen Versorgung vorgesehen. Pkw-Stellplätze werden oberirdisch angeordnet.
Das energetische Konzept sieht KfW 55 Standard nach gültiger ENEV 2016 vor. Der Bau und die nachhaltige Bewirtschaftung der Gebäude sind sowohl für den Bauherrn als auch für die späteren Nutzer kostenminimierend zu planen. Das qualitative Niveau für nachhaltiges Bauen ist nachzuweisen.

Beginn der Bauausführung ist 2018 vorgesehen.

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Auszeichnung

BDA Preis für Eisenbahnersiedlung Elstal

Am 4. November 2016 wurde vom BDA Landesverband Brandenburg die „Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg“ verliehen. Dieser Preis zeichnet im vierjährigen Rhythmus Arbeiten mit einer herausragenden architektonischen und gesamtplanerischen Qualität aus, die in den vergangenen vier Jahren in Brandenburg realisiert wurden.
Die fünfköpfige unabhängige Jury wählte aus den eingereichten Arbeiten sechs Projekte für diese Auszeichnung aus – darunter die Sanierung der historischen Eisenbahnersiedlung in Elstal.
BLUMERS ARCHITEKTEN verantwortete für die Bauherrin Deutsche Wohnen seit 2013 in vier Bauabschnitten die Sanierung und Wiederbelebung der denkmalgeschützten Siedlung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der BDA Landesverband hebt bei diesem Projekt die beispielhafte Bewahrung einer vergangenen Epoche – insbesondere durch Dachdeckung mit Biberschwänzen, entsprechende Mauerverputzung, Türblätter, Treppengeländer und Bodenfliesen – bei gleichzeitiger energetischer Verbesserung ohne WDVS, d.h. denkmalgerecht, hervor. Zudem sei es BLUMERS ARCHITEKTEN gelungen, die bestehenden Grundrisse so zu verändern, dass heutige Lebensvorstellungen angemessenen Raum finden.
Klaus Zahn, Leiter Neubau und Projektentwicklung bei der Deutsche Wohnen, unterstreicht: „In Elstal haben wir höchste Ansprüche an Qualität und Werterhalt verwirklicht und die architekturhistorische Bedeutung der Siedlung wieder erlebbar gemacht. Zu diesem Ergebnis entscheidend beigetragen haben Blumers Architekten, mit denen wir im kreativen Austausch die gemeinsame Vision für die Siedlung entwickelt und realisiert haben.“
Er und Michael Koehntopp, einer der vier geschäftsführenden Gesellschafter von BLUMERS ARCHITEKTEN, nahmen die Auszeichnung bei der feierlichen Verleihung in Potsdam entgegen.
Angaben zu allen sechs ausgezeichneten Projekten finden Sie hier.

 

Unternehmen

Zertifikat für nachhaltiges Bauen

Diplom-Ing. Architektin Susan Blais von Blumers Architekten hat ihre Weiterbildung zur zertifizierten Sachverständigen für nachhaltiges Bauen am Steinbeis-Institut in Dresden erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang vermittelt systematisch und wissenschaftlich fundiert die Prinzipien und Bewertungsmaßstäbe zur Schaffung nachhaltiger Gebäude.
Im Mittelpunkt steht dabei das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelt wurde und unter der Kurzbezeichnung BNB bekannt ist. Die Grundlage der Methode des BNB bilden die Hauptkriterien zur Bestimmung der nachhaltigen Qualität eines Gebäudes: die ökologische, die ökonomische, die soziokulturelle und die technische Qualität sowie die Prozessqualität. Das Zertifikat qualifiziert zur projektbegleitenden Bewertung von Nachhaltigkeitsanforderungen in der Planung und Ausführung von Gebäuden sowie zur Beratung für deren praktische Umsetzung.

 

Unternehmen

Michael Koehntopp ist Partner

Neben Sven Blumers, Gerhard Kruschhausen und Sven Nolte ist Michael Koehntopp (39) seit Kurzem ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter bei Blumers Architekten. Der studierte Bauingenieur ist seit 2007 im Unternehmen. Bereits im Jahr 2012 wurde er zum Geschäftsführer berufen. Er verantwortet im Unternehmen neben dem kaufmännischen Bereich schwerpunktmäßig die Projektsteuerung und das Vertragswesen.

 

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Berlin-Karlshorst

Richtfest im Carlsgarten

Ein weiterer wichtiger Schritt beim Bau der insgesamt 95 Eigentumswohnungen in Berlin-Karlshorst ist erreicht: Am 4. April 2016 fand bei schönstem Wetter das Richtfest des ersten Gebäudes statt. Nach einer Begrüßung der Gäste durch Karl-Heinz Maerzke, Vorstandsvorsitzender der HELMA Eigenheimbau AG und einleitenden Worten von Dr. Martin Pätzold, Kreisvorsitzender der CDU Lichtenberg, erläuterte Sven Blumers, von Blumers Architekten, den aufmerksamen Zuhörern das Konzept des Projektes „Wohnen im Park“.

Im Rahmen eines Gebäudeensembles – bestehend aus fünf Mehrfamilienhäusern – entstehen auf dem rund 13.500 Quadratmeter großen parkähnlichen Grundstück 95 Eigentumswohnungen mit Tiefgaragenplätzen sowie 2.000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Für die 2- bis 4- Zimmerwohnungen ist eine gehobene Ausstattung geplant. Die Häuser werden im KfW-Effizienzhaus 70-Standard unter anderem mit dreifach verglasten Holzfenstern, elektrisch betriebenen Rollläden, kontrollierter Wohnraumlüftung, Klinkerfassade und Fußbodenheizung errichtet. Die Energieversorgung erfolgt zentral über ein Blockheizkraftwerk. Sämtliche Wohnungen sind über die jeweilige Aufzugsanlage – die vom Untergeschoss bis in die Penthouse-Wohnungen errichtet werden – zu erreichen. Hochwertige Sanitärobjekte mit barrierefreien Duschen und Parkettböden gehören ebenfalls zum Ausbaustandard. Jede Wohnung verfügt je nach Lage entweder über eine großzügige Terrasse oder einen Balkon mit Südlage.

Die Fertigstellung ist für Ende 2016 beziehungsweise Mitte 2017 geplant. Das Team von Blumers Architekten, das für dieses Projekt als Sieger aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen war, ist für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung zuständig.

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Auszeichnung

Deutscher Bauherrenpreis für Eisenbahnersiedlung Elstal

Am 10. November 2015 wurden die Preise des Wettbewerbs zum Deutschen Bauherrenpreis 2015 in der Kategorie Modernisierung verliehen. Unter dem Vorsitz von Jochen König, Architekt BDA, zeichnete die Jury zehn Projekte des wichtigsten nationalen Wohnungsbauwettbewerbs aus.
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Einen dieser Preise erhielt die Deutsche Wohnen AG als Bauherrin gemeinsam mit BLUMERS ARCHITEKTEN für die Sanierung der denkmalgeschützten Eisenbahnersiedlung aus den 1920er/1930er Jahren in Wustermark bei Berlin. Die Jury beeindruckte vor allem die Wiederherstellung des ursprünglichen Charakters dieser schönen Wohnsiedlung verbunden mit einer weitreichenden energetischen Sanierung. Angesichts des relativ niedrigen Mietpreisniveaus ist dieses Projekt zudem keine Investition mit kurzfristiger Rendite – sondern ein Gewinn, von dem die gesamte Region profitiert.
Alle auszeichneten Projekte sind laut Jury hervorragende Beispiele dafür, wie der Wohnungsbestand in Deutschland nachhaltig erneuert werden kann. „Den Preisträgern ist es gelungen, den notwendigen Klimaschutz mit hoher Wohnqualität in Einklang zu bringen. Sie verbinden hohe Gestaltungsansprüche mit tragbaren Kosten – das ist gerade angesichts des aktuell nochmals steigenden Wohnungsbedarfs zukunftsweisend“, erklärte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, bei der Preisverleihung.
Mit seinem Leitbild „Hohe Qualität zu tragbaren Kosten“ steht der Deutsche Bauherrenpreis, den die Arbeitsgruppe KOOPERATION des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und des Deutschen Städtetages auslobt, wie kein anderer Wettbewerb dafür, dass nachhaltiges Bauen baukulturell vorbildlich, aber auch kostengünstig sein muss, und zwar betrachtet über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.
Der Deutsche Bauherrenpreis Modernisierung 2015 besteht aus einer Urkunde für die maßgeblich am Werk beteiligten Partner (Bauherren, Stadtplaner, Architekten, Ingenieure, Landschaftsarchitekten, u.a.) sowie einer Bronze-Plakette des Künstlers und Architekten Stefan Schwerdtfeger, die sichtbar am Bauwerk zu befestigen ist.
Zum Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis 2015/2016 wurden in der Kategorie Modernisierung insgesamt 63 Projekte eingereicht. Zu den jeweils zehn ausgezeichneten Projekten wurden Kurzfilme gedreht. Diese stehen auf der Internetseite www.deutscherbauherrenpreis.de zur Verfügung.

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Medien

Neubau für mehr Wohnqualität

Im Berlin vis-à-vis Magazin (Ausgabe Herbst 2015) ist ein Interview erschienen mit Sven Blumers von Blumers Architekten und Uwe Springer, Vorstand des WBV Neukölln. Gemeinsam entwickeln sie in Neukölln ein Neubauprojekt für verschiedene Generationen. Das Interview können Sie hier lesen:

 

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Berlin-Mariendorf

Baubeginn im „Kurfürstenhof“

Bei strahlendem Sommerwetter lud am 13. August der Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG zum ersten Spatenstich zu dem Neubauvorhaben „Kurfürstenhof“ in Berlin-Mariendorf ein. Die Vorstandsmitglieder Ina Silbe und Sven Einsle sowie Sven Blumers von Blumers Architekten begrüßten bei strahlendem Sommerwetter zahlreiche Gäste zum offiziellen Baubeginn. Bis zum Jahr 2017 entstehen in der Kurfürstenstraße direkt am Teltowkanal 68 neue Wohnungen. Auf dem vorderen Teil des Grundstücks erfolgt für ein Bestandsgebäude aus den 30er Jahren bis zum Herbst 2015 eine Strangsanierung sowie bis zum Frühjahr 2016 ein Dachausbau mit acht neuen Wohnungen. Das Team von Blumers Architekten ist bei diesem Projekt für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie für die Umsetzung verantwortlich.

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Feierlicher Spatenstich

Erster Spatenstich im „Carlsgarten“

Unter den aufmerksamen Blicken der rund 80 Gäste setzten Hans Christian Steinmüller, Regionalleiter Projektentwicklung der HELMA Wohnungsbau GmbH, Architekt Sven Blumers von Blumers Architekten sowie Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Lichtenberg Wilfried Nünthel am 9. Juli den ersten feierlichen Spatenstich zu dem HELMA Wohnungsbau-Projekt „Am Carlsgarten“ in Berlin-Karlshorst.

Im Rahmen eines Gebäudeensembles – bestehend aus fünf Mehrfamilienhäusern – entstehen auf dem rund 13.500 Quadratmeter großen parkähnlichen Grundstück 101 Eigentumswohnungen mit 115 Tiefgaragenplätzen sowie 2.000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Für die 2- bis 4- Zimmerwohnungen ist eine gehobene Ausstattung geplant. Die Häuser werden im KfW-Effizienzhaus 70-Standard unter anderem mit dreifach verglasten Holzfenstern, elektrisch betriebenen Rollläden, kontrollierter Wohnraumlüftung, Klinkerfassade und Fußbodenheizung errichtet. Die Energieversorgung erfolgt zentral über ein Blockheizkraftwerk. Sämtliche Wohnungen sind über die jeweilige Aufzugsanlage – die vom Untergeschoss bis in die Penthouse-Wohnungen errichtet werden – zu erreichen. Hochwertige Sanitärobjekte mit barrierefreien Duschen und Parkettböden gehören ebenfalls zum Ausbaustandard. Jede Wohnung verfügt je nach Lage entweder über eine großzügige Terrasse oder einen Balkon mit Südlage.

Die Fertigstellung ist für Ende 2016 beziehungsweise Mitte 2017 geplant. Das Team von Blumers Architekten, das für dieses Projekt als Sieger aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen war, ist für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung zuständig.

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„Kurfürstenhof“ in Berlin-Mariendorf

Neue Wohnungen direkt am Teltowkanal

In der Kurfürstenstraße in Berlin-Mariendorf plant Blumers Architekten 68 neue Wohnungen. Das Grundstück liegt direkt am Teltowkanal. Auf dem vorderen Teil des Grundstücks befindet sich bereits ein Bestandsgebäude aus den 30er Jahren. Das Sanierungskonzept für dieses Gebäude sieht die Sanierung der Fassade, Balkone, Fenster, der Bäder und Leitungsstränge sowie den Dachausbau mit 8 neuen Wohnungen vor.

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Im Gartenbereich des Grundstücks entstehen drei Neubauten im KfW-70-Standard mit insgesamt 60 Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen: Direkt am Teltowkanal ein Riegel bestehend aus zwei Dreispännern mit fünf Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss sowie im zentralen Bereich des Grundstücks zwei freistehende Dreispänner mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Alle Wohnungen werden barrierefrei über Aufzüge erschlossen. An die drei Neubauten angebunden ist eine Tiefgarage mit  48 Stellplätzen geplant. Die Heizversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk im Altbau. Der Kurfürstenhof wird vor allem von großzügigen Garten- und Grünflächen geprägt und soll autofrei bleiben. Der Baubeginn ist für Sommer 2015 vorgesehen. Bauherr ist die Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG (BWV). Das Team von Blumers Architekten ist bei diesem Projekt für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie für die Umsetzung verantwortlich.

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Potsdam-Babelsberg

Richtfest für zwölf Reihenhäuser

 

In der Heinrich-von-Kleist-Straße in Potsdam-Babelsberg findet pünktlich am 27. April 2015 das Richtfest für die neue Reihenhausanlage statt.

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Die Anlage besteht aus insgesamt zwölf Wohneinheiten: zwei baugleiche Hausgruppen mit je vier Reihenhäusern sowie zwei baugleiche Doppelhäuser. Die Häuser wurden in Massivbauweise erstellt und nicht unterkellert. Das statische System basiert auf tragenden und aussteifenden Wänden in Kombination mit Stahlbetondecken. Die massiven Außenwände erhalten ein Wämedämmverbundsystem, das Dach und die Bodenplatte Dämmschichten als thermische Gebäudehülle. Zudem ist ein begrüntes Flachdach geplant.

Das Blumers Architekten Team ist bei diesem Projekt verantwortlich für alle Leistungsphasen gemäß § 33 HOAI. Der Baubeginn war Ende September 2014. Auftraggeber ist die Deutsche Wohnen AG.

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Plaça Mercat auf Palma de Mallorca

BA als Generalplaner bei Altbausanierung

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Am Plaça Mercat 5 mitten in der Altstadt von Palma de Mallorca plant Blumers Architekten eine hochwertige Sanierung und Umnutzung des prächtigen Altbaus C‘an Escarrer. Eigentümer des Gebäudes war einst die Familie Escarrer, der heute die spanische Hotelkette MELIÃ gehört. Das Haus wurde laut Denkmalamt 1929 unter der Planung des damaligen Stadtarchitekten Gaspar Bennazar errichtet.

Die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen umfassen eine neue Pfahlgründung, ein neues Tragwerk, die Sanierung der Fassade und den Einbau modernster Technik – stets unter Berücksichtigung der Geschichte dieses historischen Gebäudes. So entsteht in alter Hülle ein hochwertiger Neubau, der mit Motiven und im Zeichen des geschichtsträchtigen Gebäudes erfolgt, aber technisch hochmodern ausgestattet sein wird. Im Außenbereich entstehen drei verschiedene Bereiche, die Stadtleben und Lounge-Atmosphäre modern verbinden werden.

Blumers Architekten ist als Generalplaner mit spanischen Partnern für Architektur, Haustechnik und technische Überwachung für alle Planungsphasen sowie der Vorbereitung / Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung beauftragt.

Der Baubeginn erfolgte im Dezember 2014. Nach Fertigstellung des Abbruchs haben nun die Statikarbeiten begonnen.

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Medien International

Interview im vis.à.vis Magazin

In der neuesten Ausgabe des vis.à.vis Magazins (61 – Winter 2015) ist ein Interview mit Sven Blumers erschienen.

Im Gespräch über den gewonnenen Architekturwettbewerb für das Projekt „Carlsgarten“ gibt Sven Blumers interessante Einblicke in die Herausforderungen der Planung.

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Lesen Sie den Artikel hier:

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Medien International

BA im vis.à.vis Magazin

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In der neuesten Ausgabe des vis.à.vis Magazins (60 – Herbst 2014) ist ein Artikel über Blumers Architekten erschienen. Das Hauptstadtmagazin richtet sich mit seinen Schwerpunkten Architektur, Stadtentwicklung und Immobilien sowie Kunst- und Kulturthemen an Wirtschaftsentscheider, Investoren und Kulturschaffende. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich Einblick in Trends, Tendenzen und Bilder von Berlin verschaffen möchten. Den Artikel können Sie hier lesen:

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„Kurfürstenhof“ in Berlin-Mariendorf

70 neue Wohnungen für den BWV

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In der Kurfürstenstraße in Berlin-Mariendorf plant Blumers Architekten für den Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG (BWV) 70 neue Wohnungen.
Das Grundstück liegt direkt am Teltowkanal. Auf dem vorderen Teil des Grundstücks befindet sich bereits ein Bestandsgebäude aus dem Jahr 1936. Das Sanierungskonzept für dieses Gebäude sieht die Sanierung der Fassade, der Bäder und Leitungsstränge sowie den Dachausbau mit 10 neuen Wohnungen vor.

Im Gartenbereich des Grundstücks entstehen drei Neubauten mit insgesamt 60 Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen: Direkt am Teltowkanal ein Riegel bestehend aus zwei Dreispännern mit fünf Vollgeschossen und einem Penthouse sowie im zentralen Bereich des Grundstücks zwei freistehende Dreispänner mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Penthouse. An diese drei Neubauten ist eine angebundene Tiefgarage mit circa 50 Stellplätzen geplant. Die Heizversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. Der Kurfürstenhof wird vor allem von großzügigen Garten- und Grünflächen geprägt und soll autofrei bleiben.

Der Baubeginn ist für Sommer 2015 vorgesehen. Das Team von Blumers Architekten ist bei diesem Projekt für die Entwurfs-, Genehmigungsplanung sowie für die Ausführungsplanung zuständig.

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Neue Gartenstadt Falkenberg

Fertigstellung des 2. Bauabschnittes

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Der 2. Bauabschnitt in der Neuen Gartenstadt Falkenberg in Treptow-Köpenick mit 68 Wohnungen sowie 27 Reihenhäusern ist planmäßig fertiggestellt worden. Die Gebäude mit insgesamt rund 8.900 Quadratmetern Wohnfläche sind nach dem KfW 70-Standard konzipiert und unterschreiten damit deutlich die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung. Bauherr dieses Projektes ist die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.

Im 1. Bauabschnitt entstanden bereits bis zum Sommer vergangenen Jahres 59 neue Wohnungen, ein Kindergarten und eine Jugendfreizeiteinrichtung.

Im Jahr 1913 mit 128 Wohnungen als Gartenstadt nach englischem Vorbild angelegt, ist die berühmte Siedlung des deutschen Architekten Bruno Taut heute eine harmonische Verbindung zwischen großstädtischer und ländlicher Lebensform. Die Siedlung steht seit 1977 unter Denkmalschutz und wurde 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Blumers Architekten verantwortete für den 2. Bauabschnitt die Ausführungsplanung, die Ausschreibung, die Vergabe sowie die Objektüberwachung und Objektbetreuung.

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Medien International

BA im Discover Germany Magazin

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In der neuesten Ausgabe des Discover Germany Magazins (8-2014) ist ein Artikel über Blumers Architekten erschienen. Das englischsprachige Magazin mit einer Auflage von 300.000 richtet sich an internationale Entscheider und Investoren. Den Artikel können Sie hier lesen:

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1. Platz im Ideenwettbewerb

95 neue Wohnungen in Berlin-Neukölln

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Blumers Architekten gewinnt den eingeladenen Ideenwettbewerb für einen Wohnungsneubau in Berlin-Neukölln, bei welchem fünf Architekturbüros teilnahmen.

In den zwei geplanten Baukörpern sind 95 Wohnungen sowie gemeinschaftliche wie auch gewerbliche Flächen vorgesehen. Optional kann eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen hinzugefügt werden. Die beiden Baukörper sollen die beiden in den 60er Jahren errichteten Gebäude an der Heidelberger Straße ersetzen und das bestehende denkmalgeschützte Gesamtensemble, konzipiert in den 1920er Jahren von den Architekten Mebes und Emmerich, ergänzen. Bei der Gestaltung der Wohnungsgrundrisse wurde viel Wert auf hohe Flexibilität und Variabilität bezüglich Größe und Inhalt gelegt. Die Planung ermöglicht so, je nach Bedarf die Anzahl von Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen zu variieren. Altersgerechtigkeit und Barrierefreiheit sind in der Konzeption aller Wohnungen berücksichtigt. Generell wird bei dem Projekt eine Mischung aus jungen und älteren Bewohnern angestrebt. Fragen der Ökologie, der Ökonomie und der sozialen Verträglichkeit wurden umfassend berücksichtigt.

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„Am Carlsgarten“

Blumers Architekten gewinnt Wettbewerb

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In Berlin-Karlshorst plant Helma Wohnungsbau GmbH aus Lehrte den Bau von hochwertigen Eigentumswohnungen. Im Rahmen eines Gebäudeensembles – bestehend aus fünf Häusern – sollen „Am Carlsgarten“ auf einem rund 13.500 m² großen parkähnlichen Grundstück 101 Eigentumswohnungen mit 115 Tiefgaragenplätzen sowie 2.000 m² Gewerbeflächen entstehen. Für die 2- bis 4- Zimmerwohnungen ist eine gehobene Ausstattung geplant.

Hervorzuheben bei diesem Projekt ist der nachhaltig ökologische Aspekt. So ist ein zentrales Blockheizkraftwerk mit Brennwertkessel zur Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie geplant, eine Solaranlage auf allen Gebäuden sowie die Regenwasserrückgewinnung zur Bewässerung der Grünanlagen und eine Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge. Das gesamte Areal grenzt direkt an die Trabrennbahn Karlshorst. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Volks- und Waldpark Wuhlheide. Der Park bietet mit seinen zahlreichen Wander- und Radwegen sowie einem Badesee und dem Sommerbad Wuhlheide vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Der Stadtteil Karlshorst mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur liegt mittig zwischen dem Erholungsgebiet Müggelsee und der Berliner City. Der Baubeginn ist für Ende 2014 geplant. Das Team von Blumers Architekten, das diesen Wettbewerb gewonnen hat, ist für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung zuständig.

Firmenjubiläum

15 Jahre Blumers Architekten

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Am 1. November 1998 gründeten drei Architekten in Berlin-Charlottenburg ihr eigenes Architekturbüro. Heute – 15 Jahre später – ist Blumers Architekten mit seinen 26 Mitarbeitern sowohl am deutschen als auch am internationalen Markt erfolgreich tätig.
Das war Grund genug, das Erreichte der vergangenen 15 Jahre zu feiern. So fand Ende März die große Jubiläumsfeier statt. Rund 90 geladene Gäste – vor allem langjährige Geschäftspartner und Wegbegleiter – feierten über den Dächern von Berlin im neuen Restaurant auf dem Funkturm. Gerhard Steindorf, einer der führenden Projektentwickler Berlins und Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH, gab in seiner Rede einen interessanten Überblick über Bauprojekte und Immobilienmarktentwicklungen vergangener Zeiten in der Hauptstadt. Bei Buffet, Wein und Musik wurde dann bis spät in die Nacht gefeiert.

Anlässlich des Firmenjubiläums hat Blumers Architekten ein eigenes Memory-Spiel entwickelt. Wer Interesse hat, kann das Spiel gerne über buero@blumers-architekten.de bestellen.

Historisches Elstal

II. Bauabschnitt geht in die Sanierung

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In der historischen Eisenbahnersiedlung Elstal beginnt im April 2014 rund um den Karl-Liebknecht-Platz im Rahmen des II. Bauabschnitts die Sanierung von 42 weiteren Wohnungen. Beginn der Sanierung der insgesamt 127 Wohn- und 8 Gewerbeeinheiten war im Sommer 2013, sie wird voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein. Die Sanierung des I. Bauabschnitts mit insgesamt 28 Wohnungen konnte bereits im Dezember 2013 fertiggestellt werden.
Eigentümer ist die Deutsche Wohnen, eine der führenden börsennotierten Wohnungsgesellschaften Deutschlands. Rund elf Millionen Euro investiert das Unternehmen in die Komplettsanierung ihrer Wohnungen im historischen Elstal, das nur 25 Kilometer vom Berliner Kurfürstendamm entfernt liegt.
Im Rahmen der Umbauarbeiten werden die Dacheindeckungen erneuert, die Fassaden, die Hauseingänge und Treppenhäuser instandgesetzt, die Bäder modernisiert und neue Heizungen eingebaut. Zudem werden die Wohnungen energetisch saniert: die Fenster werden ausgetauscht und sowohl Dächer als auch Keller gedämmt. Bei allen Maßnahmen an den Beständen der historischen Eisenbahnersiedlung, die eine lange Traditionsgeschichte hat und seit 1993 unter Denkmalschutz steht, wird eng mit der Denkmalpflege zusammengearbeitet.
Blumers Architekten ist – wie bereits bei der Sanierung der Wohnungen im I. Bauschnitt – als Generalplaner verantwortlich für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie für die Ausschreibung, die Vergabe, die Objektüberwachung und Objektbetreuung.

Rüdesheimer Platz

BA realisiert Dachgeschossausbau

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Für eine große deutsche gemeinnützige Stiftung realisiert Blumers Architekten einen hochwertigen Dachgeschossausbau am Rüdesheimer Platz in Berlin-Wilmersdorf. Insgesamt sollen durch den Ausbau sechs neue Wohneinheiten entstehen mit insgesamt rund 820 Quadratmetern Wohnfläche. Darüber hinaus werden in das unter Denkmalschutz stehende 4-geschossige Gebäude zwei neue Aufzüge eingebaut. Die Fertigstellung ist für Herbst 2015 geplant.

Potsdam-Babelsberg

Zwölf neue Reihenhäuser

Potsdam_BabelsbergBis zum Jahr 2015 baut das Team von Blumers Architekten zwölf Reihenhäuser in Potsdam-Babelsberg. Das Architekturbüro hat die Teilbeauftragung in einem Werkstattverfahren gewonnen. Auftraggeber ist die Deutsche Wohnen AG. Die Häuser mit jeweils rund 140 Quadratmetern Wohnfläche werden nach dem KfW 70-Standard konzipiert. Das heißt, jedes Haus wird 30 Prozent weniger Primärenergie benötigen als ein vergleichbarer Neubau.

Das Team von Blumers Architekten ist bei diesem Projekt verantwortlich für die Ausführungsplanung, die Ausschreibungen, die Vorbereitung und Mitwirkung bei den Vergaben, die Objektüberwachung sowie für die Objektbetreuung und Dokumentation. Der Baubeginn ist für den Herbst 2014 geplant.

Katharinenhöfe

BA verantwortlich für technische Due Diligence

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Die KATHARINENHOF® Seniorenwohn- und Pflegeanlage Betriebs-GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1990 gegründet und betreibt Pflegewohnanlagen und Senioren-Residenzen mit einer Kapazität von rund 1.850 Plätzen in den fünf Bundesländern Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Rheinland-Pfalz.

Im Rahmen ihrer Expansionsbestrebungen prüft das Unternehmen den Kauf von 15 weiteren Häusern und hat Blumers Architekten mit der technischen Due Diligence für diese Häuser beauftragt. Dabei geht es vor allem um die Analyse von Instandhaltungsrückständen und Modernisierungsaufwendungen für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Weitere wichtige Aspekte sind zudem die Prüfung der Sicherheitsmaßnahmen für den Brandschutz sowie die Prüfung zur Umsetzung der Auflagen der Heimaufsicht, die bei diesen Spezialimmobilien ein besonderes Know-how erfordern.

Das Team von Blumers Architekten ist bereits seit dem Jahr 2003 für die Katharinenhöfe tätig. So führt das Büro bereits für sechs Standorte in Berlin und Brandenburg im Rahmen der Portfoliopflege kontinuierlich diverse Umbauten, Sanierungen, Ergänzungsbauten und Dachaufstockungen sowie Maßnahmen zur Außenanlagengestaltung durch.

Neue Gartenstadt Falkenberg

Richtfest wurde gefeiert

Richtfest Neue Gartenstadt Falkenberg
 
Am 14. August feierten hunderte geladene Gäste Richtfest für den zweiten Bauabschnitt in der Neuen Gartenstadt Falkenberg in Treptow-Köpenick. Bei strahlendem Wetter würdigte Thorsten Schmitt, Vorstand der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG, die Bauherr dieses Projektes ist, die Leistungen aller am Bau Beteiligten. Auch der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick Oliver Igel sowie Ephraim Gothe, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt waren an diesem Tag vor Ort.
Bis zum Frühjahr 2014 entstehen in der Gartenstadt Falkenberg weitere acht Mehrfamilienhäuser mit 68 Wohnungen sowie 27 Reihenhäuser. Blumers Architekten verantwortet für den zweiten Bauabschnitt die Ausführungsplanung, die Ausschreibung, die Vergabe sowie die Objektüberwachung und die Objektbetreuung.

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Buchtipp

Die schönsten Ferienhäuser zum Mieten

Urlaubsarchitektur 200x200px

Sommerzeit ist Ferienzeit. Und es gibt jetzt keinen Grund, warum man in den schönsten Wochen des Jahres in einem spartanischen Bungalow wohnen sollte. Ein spektakuläres Baumhaus im Wald, die Villa mit Blick auf Lavafontänen und blaues Meer oder doch lieber das Landhaus im französischem Périgord? Das Internetportal www.urlaubsarchitektur.de bietet Ferienhäuser an, die anders sind. Bereits 2007 begann der Architekt Jan Hamer besondere Urlaubsdestinationen zu sammeln.
Mit inzwischen über 200 Häusern ist urlaubsarchitektur.de nicht nur eine Schatzkiste für architekturinteressierte Urlauber. Architekten finden hier Inspirationen; Bauherren, die ein ungewöhnliches Ferienhaus planen, entdecken hier möglicherweise neue Perspektiven.
In seinem jüngst erschienenen Buch „Urlaubsarchitektur“ stellt Hamer nun die 150 schönsten Ferienhäuser zum Mieten vor, ergänzt durch Essays von bekannten Architekturliebhabern und -kritikern.

Urlaubsarchitektur: Die schönsten Ferienhäuser zum Mieten, Autoren: Jan Hamer und Christiane Pfau, erschienen Mai 2013, 194 Seiten, 29.95 Euro, ISBN 978-3-7667-2031-3

 

Hochwasser in Deutschland

Blumers Architekten als Gutachter vor Ort

Hochwasser
Für Deutschlands größten Versicherer Allianz wird das Hochwasser in Deutschland und den angrenzenden Ländern voraussichtlich wohl nicht so teuer wie die Jahrhundert-Flut 2002. Der Münchner Konzern schätzt, dass er nach der Hochwasser-Katastrophe mehr als 500 Millionen Euro an seine Kunden auszahlen muss. Zum Vergleich: 2002 waren es 710 Millionen Euro. Bis zu einer verlässlichen Schätzung werde es laut Allianz jedoch noch Wochen dauern.
Blumers Architekten ist für die Allianz seit Tagen als Gutachter zur Schadensregulierung in den Hochwassergebieten tätig. Vor allem in der Region Magdeburg bewertet ein vierköpfiges Team über mehrere Wochen, wie hoch die Schäden an den Gebäuden sind.

 

Berlin-Charlottenburg

Hochwertiger Dachausbau

L80 Dachausbau

Für einen privaten Eigentümer plant Blumers Architekten derzeit den Ausbau eines sehr hochwertigen Dachgeschosses in der Leibnizstraße in Berlin-Charlottenburg. Geplant sind eine moderne Dachgeschosswohnung nach neuesten energetischen Standards sowie die Sanierung der Außenfassade. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant.
Das Team von Blumers Architekten ist bei diesem Projekt verantwortlich für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.

 

Historisches Elstal

Sanierung von über 120 Wohnungen

Elstal - Artikelbild

Nur 25 Kilometer vom Berliner Kurfürstendamm entfernt, liegt in Richtung Nauen die historische Eisenbahnersiedlung Elstal. Die Siedlung hat bereits eine lange Traditionsgeschichte und wurde 1993 sogar unter Denkmalschutz gestellt.

Bereits 1918 wurde der Gutsbezirk Elstal gebildet. Es sollte eine Eisenbahnersiedlung zur Schaffung von Wohnungen für die Beschäftigten des Wustermarker Verschiebebahnhofs, der zwischen 1906 und 1909 entstand, gebaut werden. Schon 1919 wurde nach Entwürfen des Architekten Richard Brademann mit dem Bau der ersten Häuser begonnen. Die Errichtung der Eisenbahnersiedlung folgte nach dem „Gartenstadtkonzept“. So entstand im Auftrag der „Gemeinnützigen Reichsbahn-Siedlungsgesellschaft“ in Elstal bis zum Anfang der 30-Jahre die Anlage einer kleinen, in sich geschlossenen „Stadt“ – mit einem Marktplatz (heute Karl-Liebknecht-Platz), um den sich Läden, Lokale, sowie die Kirche gruppieren. Die 400 Wohnungen dieser einheitlichen Siedlung befinden sich vorwiegend in Baublöcken mit je 4-6 Miet-Reihenhäusern.

Eigentümer von einem Großteil dieser Wohnungen ist heute die Deutsche Wohnen, eine der führenden börsennotierten Wohnungsgesellschaften Deutschlands. Das Unternehmen wird rund elf Millionen Euro in die Komplettsanierung ihrer Wohnungen in der historischen Eisenbahnersiedlung in Elstal investieren. Beginn der Sanierung der 127 Wohn- und 8 Gewerbeeinheiten ist bereits für Sommer 2013 geplant und wird voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein.

Im Rahmen der Umbauarbeiten werden die Dacheindeckungen erneuert, die Fassaden, die Hauseingänge und Treppenhäuser instandgesetzt, die Bäder modernisiert und neue Heizungen eingebaut. Zudem werden die Wohnungen energetisch saniert: die Fenster werden ausgetauscht und sowohl Dächer als auch Keller gedämmt. Bei allen Maßnahmen an den Beständen der historischen Eisenbahnersiedlung wird eng mit der Denkmalpflege zusammengearbeitet.

Blumers Architekten ist bei dieser umfangreichen Sanierung als Generalplaner verantwortlich für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie für die Ausschreibung, die Vergabe, die Objektüberwachung und Objektbetreuung.

 

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Berlin-Dahlem

Neubau einer modernen Stadtvilla

Berlin-Dahlem

Im begehrten Wohnviertel Berlin-Dahlem plant das Team von Blumers Architekten für einen privaten Eigentümer den Neubau einer exklusiven Stadtvilla. Geplant sind fünf Wohneinheiten mit einer zeitgemäßen und flexiblen Grundrissgestaltung. Die Wohnungen werden nach neuesten energetischen Standards gebaut und werden über eine hochmoderne Innenausstattung verfügen. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant.
Blumers Architekten sind bei dem Neubauprojekt verantwortlich für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie für die Ausschreibung, die Vergabe, die Objektüberwachung und Objektbetreuung.

 

Vergrößerung

Blumers Architekten wachsen

Vergrösserung

Blumers Architekten erweitern ihre Büroräume in der Leibnizstraße. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit dem Eigentümer werden zusätzlich knapp 240 Quadratmeter Bürofläche im ersten Obergeschoss angemietet. Insgesamt beträgt die Bürofläche auf zwei Etagen verteilt nunmehr rund 500 Quadratmeter. Nach einigen kleineren Umbaumaßnahmen werden die neuen Büroräume im April bezogen.

 

Buchtipp

Wein und Architektur

Wein und Architektur

Es gibt eindrucksvolle Weingüter, die nicht nur durch ihre edlen Tropfen überzeugen, sondern auch durch ihre extravagante Architektur.
Anhand ausgewählter Weinbauten in Europa spannt der Buchtitel „Wein und Architektur“ den Bogen von der Lese bis zur Verkostung aus Sicht der Architekten und Winzer: Basierend auf Gesprächen mit ihnen erzählen die Autoren die persönlichen Geschichten rund um die Entstehung des jeweiligen Gebäudes, mit den verbundenen Herausforderungen an diesen besonderen Orten und von dem sinnlichen Erleben, das mit der Welt des Weinbaus verbunden wird.
Neben Informationen zu den unterschiedlichen Weinanbaugebieten und zur Geschichte der Weinarchitektur ergänzt Wissenswertes über die Weinherstellung sowie über die Weine selbst dieses Buch zu einem sehr lesenswerten Wein- und Reiseführer aus Architektenperspektive.

Wein und Architektur, Heinz-Gert Woschek (Hrsg.), Denis Duhme, Katrin Friederichs, Edition Detail Verlag 2011, 144 Seiten, 29,90 Euro, ISBN 978-3920034553.

 

Novellierung der HOAI 2013

Reform auf der Zielgeraden?

2013 soll die HOAI bereits zum siebten Mal novelliert werden. So steht es im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP für die aktuelle Legislaturperiode. „Wir werden die Novellierung in dieser Legislaturperiode abschließen“, so Dr. Thomas Solbach, Leiter des zuständigen Referats im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf der diesjährigen Herbsttagung des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO) am 11. Dezember im Berliner Ludwig-Erhard-Haus.

Die HOAI ist eine Verordnung des Bundes zur Regelung der Honorare für Architekten und Ingenieurleistungen in Deutschland, die der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwickelung (BMVBS) und dem BMWi hat der AHO sich zur Aufgabe gemacht, die Verordnung weiter zu modernisieren. Deutschlandweit gibt es laut Statistischem Bundesamt über 100.000 Architektur- und Ingenieurbüros mit insgesamt über 600.000 Beschäftigten und einen Jahresumsatz von knapp 46 Milliarden Euro.

 

Planungsleistungen versus Beratungsleistungen
Die aktuell gültige Verordnung regelt die Leistungen von Architekten und Ingenieuren, die Planungsleistungen in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Freianlagen, Ingenieurbauwerken, Verkehrsanlagen sowie bei der Tragwerksplanung und der Technischen Ausrüstung erbringen.
Für Ingenieure, die in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Bauphysik, Bodenmechanik und Vermessungswesen tätig sind, sind diese Regelungen jedoch nicht verpflichtend – es handelt sich hier lediglich um Beratungsleistungen. Diese Leistungen in den verbindlichen Verordnungsteil der HOAI wieder aufzunehmen, ist eine Forderung der Branche und ein zentrales Thema in der neuen Verordnung. Ein aktuelles Gutachten der TU Darmstadt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach kommt zu dem Ergebnis, dass es sich bei diesen Leistungen eindeutig um Planungsleistungen und nicht um Beratungsleistungen handelt. Sie müssten somit wieder in den vorderen verpflichtenden Teil der HOAI aufgenommen werden. Inwieweit das BMWi und das BMVBS das 2.000 Seiten umfassende Gutachten für den Referentenentwurf berücksichtigen werden, konnte Dr. Solbach auf der AHO-Herbsttagung noch nicht abschließend beantworten.
Weiterhin besteht bei der HOAI noch immer Veränderungsbedarf bei den Leistungsbildern sowie bei den Honoraren. So sollen beispielweise das Bauen im Bestand und der Denkmalschutz als neue Leistungsbilder eingeführt werden.

Derzeit arbeiten beide Ministerien am Referentenentwurf zur 7. Novelle der HOAI. Wann dieser vorliegen wird, ist noch nicht bekannt. In Kraft treten soll die neue HOAI laut Solbach aber im August 2013.

 

Branchentreff

AHO-Jahrestagung 2012

Am 12. Dezember fand im Berliner Ludwig-Erhard-Haus die diesjährige Veranstaltung des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO) statt.
Über 200 Branchenvertreter folgten der Einladung. Das Grußwort hielt der Generalsekretär der FDP, Patrick Döring. Im Fokus der Veranstaltung stand in diesem Jahr die Novellierung der HOAI. Dr. Thomas Solbach, Referatsleiter beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und in Zusammenarbeit mit dem BMVBS zuständig für die Novellierung, gab Auskunft über den aktuellen Stand und das weitere Verfahren. Er stellte nochmals klar, dass die Novellierung in dieser Legislaturperiode abgeschlossen wird und die neue HOAI im August 2013 in Kraft treten soll. Wann der Referentenentwurf vorliegen soll, konnte er jedoch nicht abschließend beantworten. Weitere Themen der Veranstaltung waren die Vorstellung der Studie „Qualitative Entwicklung der Planungsprozesse 1992 bis 2012“ der TU Darmstadt im Auftrag des AHO sowie die Präsentation des AHO-Bürokostenspiegels 2011. Ausführliche Informationen gibt es unter www.aho.de.

Neue Gartenstadt Falkenberg

Blumers Architekten realisiert 2. Bauabschnitt

Neue Gartenstadt Falkenberg 2. Bauabschnitt

Der 2. Bauabschnitt in der Neuen Gartenstadt Falkenberg in Treptow-Köpenick hat begonnen. Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG will hier bis zum geplanten Fertigstellungstermin im Jahr 2014 acht Mehrfamilienhäuser mit 68 Wohnungen sowie 27 Reihenhäuser bauen. Die Gebäude mit insgesamt rund 8.900 Quadratmetern Wohnfläche sind nach dem KfW 70-Standard konzipiert und unterschreiten damit deutlich die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung.
Im 1. Bauabschnitt entstanden bereits bis zum Sommer dieses Jahres 59 neue Wohnungen, ein Kindergarten und eine Jugendfreizeiteinrichtung.
Im Jahr 1913 mit 128 Wohnungen als Gartenstadt nach englischem Vorbild angelegt, ist die berühmte Siedlung des deutschen Architekten Bruno Taut heute eine harmonische Verbindung zwischen großstädtischer und ländlicher Lebensform. Die Siedlung steht seit 1977 unter Denkmalschutz und wurde 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Blumers Architekten verantwortet für den 2. Bauabschnitt die Ausführungsplanung, die Ausschreibung, die Vergabe sowie die Objektüberwachung und die Objektbetreuung. Interessierte Baustellenbesucher können die Arbeiten ab sofort auch hier über eine Webcam mitverfolgen.
 
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Ein kleines Dankeschön

Jahresempfang von Blumers Architekten

Büroempfang Blumers Architekten 2012

Wie jedes Jahr nutzt Blumers Architekten die Zeit vor Weihnachten, um mit Kunden, Geschäftspartnern und Freunden einen gemütlichen Abend zu verbringen und um „Danke“ zu sagen. Bereits zum siebten Mal fand am 15. November der diesjährige Jahresempfang statt. Knapp 100 Gäste sind der Einladung in die Büroräume in der Leibnizstraße gefolgt.
Künstlerisch untermalt wurde der Empfang in diesem Jahr durch eine Bilderausstellung des Berliner Künstlers Frank Roesner. Bei einem zünftigen Buffet sowie einem Glas Wein oder auch einem kühlem Bier wurden bis in den späten Abend interessante Gespräche geführt und neue Kontakte untereinander geknüpft. Michael Koehntopp – seit diesem Jahr neuer Geschäftsführer von Blumers Architekten – nutzte an diesem Abend zudem die Gelegenheit sich bei vielen Gästen noch einmal persönlich vorzustellen.

 

AOK-Gesundheitszentrum Berlin-Hohenschönhausen

Asbestsanierung ist abgeschlossen

Das AOK-Gesundheitszentrum „Robert Koch“ am Prerower Platz in Berlin-Hohenschönhausen erstrahlt außen wieder im neuen Glanz. Trotz laufenden Betriebes für Ärzte und Patienten konnte die Asbestsanierung in weniger als zwei Jahren abgeschlossen werden. Das Gebäude hat eine Bruttogeschossfläche von rund 9.000 Quadratmetern. Die neue Fassade – mit einer Fläche von knapp 3.000 Quadratmetern – erstrahlt in einem hellen Grauton. Das grau unterlegte Fensterband zieht sich dabei L-förmig um das gesamte Gebäude. Die Sanierung im Innenbereich, wie Sanitäranlagen, die gesamte Heiztechnik sowie Brandschutztechnik, wird in den kommenden Monaten durchgeführt. Insgesamt handelt es sich bei diesem Objekt um ein Investitionsvolumen von vier Millionen Euro. Blumers Architekten ist verantwortlich für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie die Objektüberwachung.

 

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Eine Ausstellung der Superlative

„Der Architekt – Geschichte und Gegenwart eines Berufsstandes“

Claude-Nicolas Ledoux, Blick ins Theater von Besançon, um 1780

Wie arbeitet eigentlich ein Architekt? Und welche Stellung hat er in der Gesellschaft? Hat sich dieser Beruf durch die Jahrhunderte verändert? Und wie sieht die Zukunft dieses Berufsstandes aus? Diesen Fragen geht eine umfangreiche Ausstellung nach, die zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum den Beruf des Architekten wissenschaftlich untersucht. Es werden die vielen Veränderungen des Berufsbildes vom Baumeister zum Künstler und vom Konstrukteur zum Organisator sowie das unterschiedliche Verständnis von Aufgabe und Stellung des Architekten in verschiedenen Ländern, Kulturkreisen und Jahrhunderten dargestellt. Beispiele von der Antike bis zur Gegenwart illustrieren und erklären dabei nicht nur die Geschichte und Bedeutung des Berufs, sondern auch das Verhältnis zum Bauherrn, die Umsetzung von Ideen, die bildliche Selbstdarstellung sowie die Beziehungen zu Literatur, Musik und Theater. Mit Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Modellen und Filmen entsteht ein ebenso vielfältiges wie spannendes Bild eines Berufsstandes.

 

Ausstellung „Der Architekt – Geschichte und Gegenwart eines Berufsstandes“ vom 27.9.2012 bis 3.2.2013 in der Pinakothek der Moderne im Architekturmuseum der Technischen Universität München.

Buchtipp

Innovationen für die Baubranche: Beispiele aus Forschung und Entwicklung

Buchcover: Innovationen für die Baubranche: Beispiele aus Forschung und Entwicklung

Moderne Gebäude entwickeln sich zunehmend zu komplexen Hightech-Systemen: In Zukunft werden Plusenergiehäuser, die die Elektroautos ihrer Bewohner auftanken, das städtische sowie dörfliche Landschaftsbild prägen. Häuser werden flexibel und multifunktional sein, sich über die Wettervorhersagen dem Klima anpassen und den Nutzer durch intelligente Systeme und Gebäudesteuerung unterstützen. Der Blick in die Zukunft beinhaltet aber auch, sich mit den Bestandsgebäuden und ihrer effizienten Nutzung auseinander zu setzen. Eine der wesentlichen Herausforderungen wird in den kommenden Jahren somit die Art und Weise sein, wie Gebäude geplant, errichtet, betrieben und ebenso wie sie saniert, umgenutzt oder letztendlich recycelt werden.
Die 17 in der Allianz Bau zusammengeschlossenen Fraunhofer-Forschungseinrichtungen lassen Visionen zur Wirklichkeit werden. Sie stellen in diesem Buch konkrete und für die Baupraxis und Bauplanung relevante Innovationen vor. Es werden Innovationen aus den Bereichen Werkstoff, Bauteile und Gebäude bis hin zur Gebäude- und Siedlungsplanung dargestellt.

 

Innovationen für die Baubranche: Beispiele aus Forschung und Entwicklung,
Hrsg. Klaus Sedlbauer; Fraunhofer-Allianz Bau 2012, 276 Seiten, 56 Euro,
ISBN 978-3-8396-0345-1, bestellbar unter → www.verlag.frauenhofer.de

 

Wirtschafts- und Immobilienkrise Spanien

Die Balearen sind nicht Spanien

Fast jeder vierte Spanier ist derzeit arbeitslos. Entwarnung für die Zukunft gibt es nicht. Selbst wenn die Euro-Krise in den nächsten Monaten nicht eskaliert, wird nach Einschätzung vieler Experten die Arbeitslosigkeit in den Euro-Südländern weiter hoch bleiben. So geht die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrer jüngsten Länderanalyse davon aus, dass im Jahr 2015 immer noch 23 Prozent der Spanier arbeitslos sein werden.
Der schwache Arbeitsmarkt schlägt vor allem negativ auf die Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien durch. Das spanische Infrastrukturministerium meldet, dass die Preise für Immobilien in Spanien seit Anfang 2008 um bis zu 50 Prozent gesunken sind.
Eines der Symbole der spanischen Immobilienkrise ist die Geisterstadt Sesena Nuevo – 40 Kilometer südlich von Madrid. 13.000 Wohnungen waren hier einst geplant. Ein lebendiger Hauptstadtvorort für 30.000 Menschen sollte entstehen. Gebaut wurden allerdings nur 5.000 Wohnungen – und die meisten davon stehen leer. Wohnungen mit vier Schlafzimmern, drei Bädern und Terrasse werden für 130.000 Euro angeboten. Das ist etwa die Hälfte des Neupreises.

 

Weitere Verluste drohen

Die Lasten der Krise tragen vor allem die privaten Besitzer der unverkäuflichen Wohnungen, die meist noch hohe Hypothekenschulden abzuzahlen haben. Aber auch die verschuldeten Bauträgergesellschaften und die Banken müssen ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. Zu den Problembanken gehören vor allem die Banco Popular Español und die Sparkassengruppe Bankia, die bereits Milliardenhilfen vom Staat bekommen hat. Der Internationale Bankenverband (IIF) schätzt, dass die spanischen Banken auf faulen Krediten in Höhe von 260 Milliarden Euro sitzen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. So mussten die zwei großen Investmentfirmen Alteco und Mag Import – beide Firmen sind Eigentümer von Frankreichs größter Immobilienfirma Gecina – Anfang Oktober Insolvenz anmelden. Die Firmen seien nicht in der Lage gewesen, einen Konsortialkredit von 1,6 Milliarden Euro zurückzuzahlen. Die Insolvenzverfahren gehören zu den größten in der spanischen Unternehmensgeschichte. Den spanischen Banken drohen damit weitere Verluste.

 

Ein internationaler Markt

Etwas anders gestaltet sich die Lage auf dem Immobilienmarkt der Balearen. Zwar sind auf der Inselgruppe die Preise seit Ausbruch der Wirtschaftskrise Ende 2007 auch um 30 Prozent eingebrochen. Es handelt sich hier aber nicht um den spanischen Immobilienmarkt wie auf dem Festland, sondern um einen internationalen Markt. Hier traf die Immobilienkrise vor allem Ausländer mit kleinen und mittleren Einkommen. Sie finanzierten sich auf einer der Inseln ein Reihenhäuschen oder ein Appartement in einer Ferienanlage. Viele gerieten dann aber aufgrund der Wirtschaftskrise in ihrem eigenen Land in finanzielle Nöte und konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen. Das hatte zur Folge, dass der Markt für kleinere Appartements und Reihenhäuser auf den Balearen erst einmal zusammenbrach. Dennoch: Auf den Balearen bestand und besteht eine hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Immobilien. Im Unterschied zu anderen Regionen Spaniens, bleibt der Markt durch die hohe Anzahl von Ferienimmobilien in Bewegung. Die Nachfrage und das Angebot bestimmen bekanntlich den Preis und demzufolge gibt es für Ferienhäuser in gefragten Regionen und einem geringen Angebot an Immobilien durchaus Preissteigerungen.

 

Die Wende in der Baupolitik

Seit Kurzem kursieren Meldungen über neue, geplante Großprojekte. So soll auf Mallorca bei Sa Ràpita ein neues Hotel für mehr als 1000 Gäste entstehen. Im Nordosten, in Canyamel ist der Bau eines luxuriösen Tourismus-Komplexes geplant. In Ses Fontanelles an der Playa de Palma beabsichtigen Investoren ein Einkaufs- und Vergnügungszentrum zu errichten. Und bei Sencelles soll ein 18-Loch Golfplatz gebaut werden. Sämtliche Projekte befinden sich noch in einem frühen Stadium, aber die Wende in der Baupolitik ist zu erkennen. Das Parlament der Balearen hat am 17. Juli 2012 ein neues, nicht unumstrittenes Tourismusgesetz verabschiedet. Vorgesehen sind Umstrukturierungen, mit denen die regierenden Konservativen besonders den Hoteliers auf der Insel entgegenkommen wollen. Das Gesetz erleichtert den Bau neuer Fünf-Sterne-Hotels: Die Vorgabe, dass im Ausgleich dafür alte Hotels schließen müssen, gilt für die Fünf-Sterne-Hotellerie nicht, wenn sie die Zahl von 450 Gästen nicht überschreiten.
Nachdem von 2007 bis 2011 auf den Balearen ein Mitte-Links-Bündnis regierte und mit dem Verweis auf den Landschaftsschutz zahlreiche Bauprojekte blockiert hatte, herrscht nun ein anderes Klima: Die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren und die höhere Effizienz der Verwaltung soll eine rasche Ausführung von Bauprojekten erleichtern. Die Regional-Regierung erhofft sich dadurch verstärkt private Investitionen. Da die öffentliche Hand wegen der angespannten Finanzlage ihre Investitionen in Bauvorhaben drastisch zurückgefahren hat, könne die Wirtschaft nur so wieder angekurbelt und die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert werden. Spätestens 2013 soll sich die angespannte Wirtschaftslage auf den Balearen verbessern. In einer Sache sind sich Experten und viele Unternehmen aber auf jeden Fall einig: Die Balearen werden von einer konjunkturellen Erholung in Europa stärker und vor allem schneller profitieren als das spanische Festland.